Schnelle Wirsingpasta

Freitag, 13. März 2015

Das Wintergemüse muß sich schon mächtig ins Zeug legen,
um weiterhin Platz auf dem heimischen Esstisch zu finden.
Denn plötzlich ist der Frühling da und mit ihm steht natürlich auch das junge Frühlingsgemüse in den Startlöchern.
Den ersten Bärlauch werde ich sicherlich schon nächste Woche ernten können :-) 
Er ist zwar noch nicht allzu hoch, gibt aber jetzt ordentlich Gas bei den Temperaturen und dem Sonnenschein. 
 
 
 
Heute hat hier aber noch einmal der Wirsingkohl seinen Auftritt. Dabei ist er weniger typisch zubereitet, sondern geht vielmehr eine frühlingshafte Verbindung mit Zitronen, Pinienkernen und Pasta ein.
Schnell gemacht und dabei sooo lecker!  
 

 
 
Dieses Jahr sind die Schneeglöckchen übrigens ganz großartig.
Sie blühen ziemlich lange und dabei sehr, sehr üppig.
Ganz langsam verabschieden sie sich...
 

 
 Schnelle Wirsingpasta
 
500 g Wirsing
150 g Schinkenwürfel
1/2 Bund Schnittlauch
2 Zitronen
4 EL Pinienkerne
500 g Nudeln z.B. Schmetterlingsnudeln
100 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Sonnenblumenöl zum Anbraten
Salz und Pfeffer
frisch geriebener Parmesan nach Geschmack
 
Pasta nach Packungsanweisung in Salzwasser garen.
Pinienkerne in einer Pfanne leicht anrösten.
Wirsing putzen, Struck entfernen und in feine Streifen schneiden.
Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Zitronenschale abreiben und den Saft aufpressen.
 
Öl erhitzen und Schinken darin anbraten. Wirsing zugeben und bei mittlere Hitze ca. 3 Minuten andünsten. Mit Brühe und Sahne aufgießen, aufkochen lassen und dann ca. weitere 3 Minuten köcheln lassen.
 
Nudeln abgießen und zurück in den Topf geben.
Wirsing untermengen. 2 TL Zitronenschale und ca. 5 EL Zitronensaft (nach Geschmack) untermischen und alles mit Salz und Pfeffer würzen.
 
Auf tiefen Tellern anrichten und mit Schnittlauch und Pinienkernen bestreuen. Parmesan darüber geben.    
 
 
 
 Das Gericht läßt sich auch ganz einfach variieren. So kann man statt des Wirsings auch prima Rosenkohl verwenden, man kann auch noch zusätzlich eine Zwiebel mit anbraten oder auch die Zitronen durch Orangen ersetzten.

Ich wünsche Euch einen guten Start ins frühlingshafte Wochenende!
Liebe Grüße
Silke 

Zimtrollenkuchen mit Äpfeln

Sonntag, 8. März 2015

Wenn man abends noch mal später in den Stall geht um bei den Tieren vorbeizuschauen, geht es dort ziemlich ruhig und friedlich zu. Einige rupfen an der Heuraufe und kauen vor sich hin, andere dösen und unser großer Wallach liegt häufig auch tatsächlich einfach entspannt in seinem Stall und blindzelt einen nur an. Verbunden mit dem Duft nach Pferd hat das schon etwas Beruhigendes und mein Mann nutzt das oft, um noch mal vom Job kurz "runterzufahren".

Er meint, es hätte schon fast meditativen Charakter... fehlt nur noch ein Gläschen Wein... :-)
 
Morgens sieht das das Ganze dann schon ein wenig anders aus und von Ruhe oder gar Meditation keine Spur. Die Esel schreien lauthals, mein altes Pony wiehert formvollendet und die Pferde schlagen mit ihren Hufen gegen die Holzwände.  

Ziemlich klare Ansagen, könnte man das wohl nennen! 
Und alle schauen erwartungsvoll und warten darauf, auf die Weide geführt zu werden, vor allem, wenn so ein schöner Tag wie heute lockt!
Den Tieren hat das nasse Wetter und die Kälte der letzten Zeit auch ein wenig zugesetzt und wirklich große Freude wollte beim täglichen Weidengang nicht recht aufkommen.
Aber nicht so heute: 
Die Sonne lacht, Frühling liegt in der Luft und so waren wir alle ziemlich guter Laune heute morgen!!!
 
 Fürs Wochenende habe ich einen wirklich, wirklich superleckeren Kuchen gebacken! 
Einen Zimtrollenkuchen mit Äpfeln!!
 
Das Grundrezept bzw. die Inspiration für diesen Kuchen habe ich von Fräulein Klein click .Der Zimtrollenkuchen ist auch in ihrem schönen Buch "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein" zu finden.
Ich habe das Rezept für uns leicht abgewandelt und um Äpfel ergänzt, was dem Kuchen noch was leicht Fruchtiges gibt.  
 

 
 

Zimtrollenkuchen mit Äpfeln 
 
1 Würfel Hefe
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
500 g Mehl
60 g weiche Butter
100 ml lauchwarmes
120 ml lauwarme Milch
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
 
50 g flüssige Butter
2 TL Zimt
1 EL brauner Zucker
2 EL weißer Zucker
2 Äpfel
 
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Milch
 
Zutaten zu einem glatten Hefeteig verkneten, bis ein glatter Teig entsteht und diesen dann an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt.
Dann zu einem Viereck ausrollen.
 
Für die Füllung die Zutaten verrühren und auf den Teig verteilen. Äpfel schälen und klein schneiden und ebenfalls auf dem Teig verteilen.
Zusammenrollen und ca. 4-5cm breite Stücke abschneiden und in eine Springform legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.
 
 Puderzucker, Vanillezucker und Milch verrühren und den Kuchen sofort nach dem Backen damit bestreichen.
 
 

Und wir haben dann auch ganz offiziell die Freiluftsaison eröffnet und den Kuchen draußen bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse genossen und uns dabei die frühlingshafte Sonne ins Gesicht scheinen lassen!  
 
 
Und habt Ihr auch bereits den ersten Kaffee draußen trinken können?
 
Liebe Grüße
Silke

Mandelkuchen mit weißer Schokolade

Freitag, 27. Februar 2015

Heute habe ich einen feinen Mandelkuchen für Euch! 
Überzogen mit weißer Schokolade und leicht angerösteten Mandeln ist er nicht nur eine Gaumenfreude, sondern macht auch optisch mächtig was her und ließ mich diese Woche Eindruck schinden! 
 
 
 
Mandeln sind doch was Feines!
Ob nun gebrannt, gehackt, gemahlen, als Blättchen, als Aroma... Ich mag sie in jeglicher Kuchen- oder Keksform. 
In der Adventszeit hatte ich nun allerdings gar nicht so viele Mandelplätzchen und Kipferl gebacken, wie mir mein Heißhunger beim Plätzchenzutatenkauf eingeflüstert hat. Beim Durchforsten der Backschublade kam mir deshalb dann diese Woche auch die ein oder andere Mandel entgegen, die noch darauf wartete, verarbeitet zu werden.
So kam es also u.a. zu diesem Mandelkuchen :
 
 
 
 Ich bin übrigens sehr zuversichtlich, daß das die letzten winterlichen Bilder dieses Jahres aus unserem Garten sein werden. Sie sind letzte Woche entstanden.
Heute scheint die Sonne und ich habe das Gefühl, daß schon ein wenig Frühling in der Luft liegt!!!
 
 
 
Mandelkuchen mit weißer Schokolade
 
(für eine kleine (18-20cm) Springform)
 
140 g Mehl
30 g Speisestärke
2 TL Backpulver
150 g weiche Butter
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1 Prise Salz
einige Tropfen Mandelaroma
3 Eier
Etwas Butter zum fetten der Springform
 
Glasur
ca. 100 g weiße Kuvertüre
einen Schuß Schlagsahne
Zusätzlich evtl. etwas gehackte weiße Schokolade und Mandeln bestreuen bzw. zum Garnieren
 
Backofen auf 170 Grad vorheizen
Butter, Zucker und Prise Salz 10 Minuten cremig aufschlagen. Zunächst einige Tropfen Mandelaroma und dann nach und nach die Eier zufügen.
Mehl, Stärke, Backpulver und Mandeln mischen und unterheben.
Teig in die gefettete Springform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und aus der Form lösen.
Kuvertüre grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Etwas Sahne aufkochen und mit der Kuvertüre verrühren. Leicht abkühlen lassen und dann auf den Kuchen geben.
Ich habe dann noch zusätzlich ein wenige gehackte Schokolade und ganze Mandeln auf dem Kuchen verstreut und abschließend mit etwas Puderzucker bestäubt :-)
 
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Silke 

Graue kleine Welt

Freitag, 6. Februar 2015

Während der Winter in vielen Regionen doch mit allem aufwartet was er so zu bieten hat, ist er bei uns noch recht zaghaft und weiß wohl nicht so recht ob er überhaupt kommen mag.
Bis vor zwei Wochen war hier noch nicht eine Schneeflocke gefallen!
Nun ist er aber doch ein wenig da, der Winter! Und wenn er auch nicht viel Schnee im Gepäck hat, so zumindest kühlere Temperaturen, einige Graupelschauern und eisigen Nebel.
Bizarre graue Bilder zeigte ein Morgen in der letzten Woche und die Welt war ganz klein und still!  

 
Passend zu der Welt draußen sind auch im Atelier einige neue Stücke in Grautönen entstanden.
Ich habe einige Kissen aus verschiedenen Stoffen genäht. Dazu habe ich verschiedene Wollstoffe und Samt verwendet und diese miteinander kombiniert. Eine passende kuschelige Wolldecke ist auch entstanden.
 
 
Neben den Wohntextilien habe ich mir eine Wolljacke aus einem wunderschönem Wollstrickstoff genäht.
Inspiriert dazu wurde ich durch die Jacke "CHLOE" click  aus dem neuen Magazin "La Maison Victor" click , das es seit dem Herbst letzten Jahres auch bei uns in Deutschland zu kaufen gibt.
Es kommt eigentlich aus Belgien, ist wunderschön aufgemacht und enthält wunderbare "Do-it-yourself-Mode". Für einen Eindruck schaut euch einmal die Internetseite einmal. Seit dem 30.01.2015 gibt es die neue Januar/Februar-Ausgabe im Handel oder im Web-Shop.
 
 
 
Die Decke ist übrigens ganz flugs genäht. Ich habe an den Längsseiten die Webkanten in Sicht gelassen und dann die Querkanten mit einem Streifen grauem Samt (bei mir ist er fünf Zentimeter breit) eingefasst.
 
Entstanden sind ganz unterschiedliche Kissen:
Einige wirken allein über die schönen Texturen der Stoffe (s. Bild ganz oben auf dem Stuhl). Diese sind in dem Format 50cm x 50cm und mit einem Nahtreißverschluß versehen.
 
Die anderen Kissenhüllen sind in dem Format 40 x 60 genäht und mit bezogenen Knöpfen verziert.  

 
Mit dem entsprechendem Hilfswerkzeug zum Beziehen von Knöpfen und den entsprechenden Rohlingen ist das schnell gemacht. Dazu einfach kreisrunde Stoffe ausschneiden, mit dem Rohling in die dafür vorgesehene Größe des Werkzeugs einlegen, Deckel drauf und zu drücken... Fertig.
Für ein Kissen braucht man vier bezogene Knöpfe.  
 
 
 
Dann an dem fertig genähten Kissen die Knopfposition markieren und mit einem festen Garn (am besten Knopflochgarn) von Hand durchnähen und dann mit den Knöpfen nähen und verknoten. 
Es ist ganz einfach und dabei wirkungsvoll.
 
Alle Stoffe sind bei mir im Atelier erhältlich (solange der Vorrat reicht :-)
Die Knopfrohlinge und das Werkzeug sind von Prym und auch auf Bestellung bei mir im Atelier erhältlich.
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
Silke
 

Leichte Zitronen-Muffins mit Pfirsichfrosting

Samstag, 31. Januar 2015

So ein neues Jahr ist doch schön! 
Zum Jahreswechsel schmiedet man Pläne, neue Ideen warten auf Ihre Umsetzung, gute Vorsätze werden gefasst und nach ein paar freien Tagen startet man wunderbar motiviert ins neue frische Jahr, hat zwölf volle Monate vor sich und freut sich darauf.
Und ehe man sich versieht hat man dann nur noch elf neue Monate des Jahres 2015 vor sich und von der schönen Liste der neuen Dinge und guten Vorsätze hat man gerade mal genau NULL umgesetzt, weil einen der normale Alltag auch gleich wieder fest in seinen Klauen hat und das neue Jahr doch tatsächlich mit der gleichen Geschwindigkeit startet, wie das letzte Jahr geendet hat. Quasi von null auf hundert und man denkt nur so "Hoppla"
 
Was ja zur Umsetzung von neuen Vorhaben (also neben dem normalen Alltag) enorm nützlich ist, wenn man Termine gesetzt bekommt!
 
Ich rede über die Dinge, die auf einer solchen Liste der guten Vorsätze zu finden sind wie z.B. Veränderungen, Neuerungen und Erweiterungen des Bisherigen. Dinge, die ja noch solange nicht recht mit einem Termin versehen sind, bis man sie nicht nach außen getragen hat und doch eigentlich keiner weiß, daß man das vor hat.
 
Und dann können diese Dinge plötzlich doch zu einer dringenden Terminsache werden, weil sie von außen ganz unbewusst dazu gemacht wurden! So erhielt ich diese Woche einen Anruf für eine Anfrage und ich sagte spontan: "Ja" (ich werde darüber berichten, wenn es tatsächlich gut geworden ist :-). Und als ich aufgelegt hatte und erst einmal näher darüber nachgedacht habe was das bedeutet, wurde mir klar: Hui, dann mal jetzt ganz flott mindestens drei Punkte der Jahresliste innerhalb der nächsten zwei Wochen abarbeiten, denn das wäre zu dem Termin schon wirklich klasse. Kurze Nervosität und dann ran an die Dinge und plötzlich schafft man unheimlich viel von dem anzuschieben, was man doch schon länger vorhat. Entscheidungen werden plötzlich ruckizucki getroffen und dann läuft es einfach! Ach, das mag ich und freue mich über diesen leichten Druck des unvorhergesehenen Termins. Man wird so auf eine nette Art und Weise überlistet die Dinge genau jetzt anzufangen und nicht mehr länger zu warten!
Dafür braucht man gar keinen Jahreswechsel!
Kennt Ihr das auch?
 
Und wo wir doch gerade bei den guten Vorsätzen sind:
Nach der ganzen Weihnachtsvöllerei und dem vielen guten, schweren, gehaltvollen Essen dachte ich: "So, es reicht!" Knopf und Knopfloch an der Jeans wollten auch nicht mehr recht zueinanderfinden und der Bedarf an Süßem ist mehr als gedeckt!
 Dieser Zustand hält dann bei mir maximal drei Wochen und die Lust auf so eine kleine feine Leckerei ist wieder da; muß aber ja nicht ganz so mächtig sein; geht ja auch ein bißchen leichter und frischer!
Und genau so ein Rezept möchte ich Euch heute zeigen:
  
 
Es sind leichte Zitronen-Cupcakes, die ein Pfirsich-Topping tragen.
 
 
 


Zitronen-Cupcakes mit Pfirsichtopping
 
60 g Halbfettmargarine
2 Bio-Zitronen
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
120 g Honig
 
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Margarine schmelzen. Zitronen abwaschen, trockenreiben, Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. Eier, Honig, Zitronensaft und -schale und die geschmolzene Margarine zugeben und verrühren. Papierförmchen in Blechmulden verteilen und den Teig darin verteilen und ca. 20 - 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
 
Pfirsichtopping
 
70 g Margarine 
350 g Frischkäse
100 g Puderzucker
50 g Joghurtalternative mit Fruchtpüree Pfirsich
 
Für das Frosting den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig rühren. Zimmerwarme Margarine und Joghurtalternative zugeben, gesiebten Puderzucker zugeben und ebenfalls cremig rühren. Gegebenenfalls noch mal kaltstellen. Frosting in Spritzbeutel füllen und die Cupcakes verzieren.
  


Liebe Grüße
Silke 

Winternordsee

Montag, 19. Januar 2015

Nach gefühlten sechs Wochen Dauerregen war am Wochenende plötzlich die Sonne am Himmel zu sehen, der Regen hat zumindest kurzzeitig pausiert und wurde abgelöst von einer klaren Luft, die mit einem kalten Wind kam.
 
Ein kurzer Anflug von schönem Winterwetter.  
 
Gepackt von der Sonnenenergie bin ich ans Meer gefahren.
Wir haben das große Privileg die Nordsee direkt vor der Türe zu haben (in zehn Minuten sind wir da), nutzen dieses aber leider viel zu selten!
Und während im Sommer unsere Küstenregion von Touristen gestürmt wird, hat man in den Wintermonaten die Nordsee fast für sich allein, kann lange Sparziergänge machen und begegnet dabei kaum anderen Menschen.
 
Das war so wunderschön:
Der Himmel und das Licht, die Weite und der Wind, die Sonne und die Nordsee, auch wenn diese sich gerade mal wieder verzogen hatte ... 
Es herrschte zwar Ebbe, es war aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll!  
  
 
 
 
Und was ist perfekt nach so einem langen Spaziergang an der der frischen Luft?
Eine wärmende Suppe!
 
 
 
"Es war einmal ein kleine Garnele. Die zog mit ihren Schwestern durch die Töpfe - und landete bei der Süßkartoffel..."
 
So lautete die vielversprechende Einleitung zu einem tollen Rezept, welches sich schon länger in meinem Fundus befand.
Meine Suppe ist nach dieser Rezeptidee entstanden, schmeckt ganz köstlich, weshalb ich sie mit Euch teilen möchte:
 
 
 Süßkartoffel-Ingwersüppchen mit Garnelen
 
500 g Süßkartoffeln
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
ein daumengroßes Stück Ingwer (mehr oder weniger nach Geschmack)
1 EL Butter
5 Zweige Thymian
1 l Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
1 rote Chilischote
Eine Prise gemahlenen Koriander
8 rohe Garnelen, geschält
Olivenöl
 
Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen und Ingwer schälen und fein würfeln und in heißer Butter andünsten. Süßkartoffeln und Thymian zugeben und mit der Brühe aufgießen. Süßkartoffeln weich kochen, dann Thymian entfernen. Alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Restliche Knoblauchzehe und Chili fein hacken.
Die gewaschenen und trocken getupften Garnelen mit dem Koriander würzen. Olivenöl in ein Pfanne erhitzen und die Garnelen mit dem Knoblauch und Chili darin von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Je zwei Garnelen auf einen Holzspieß stecken und mit der Suppe servieren.
 
 
Liebe Grüße von der Nordsee,
Silke  


Schneller November + Adventskuchen

Samstag, 29. November 2014

Gerade noch war der 01. November und schwupps ist der Monat auch schon wieder vorbei!
 So kommt es mir zumindest vor!
  Voll mit Ereignissen und Arbeit war dieser Monat und so ist er wohl auch deshalb wie im Fluge vergangen und schon steht der 01. Advent vor der Tür.
 
Passend zur Adventszeit sind nun auch die Temperaturen der Jahreszeit angemessen und ein scharfer Ostwind lädt dazu ein, es sich im Hause gemütlich zu machen. 
 
Kamin an, leckeren Kuchen zum Tee und dazu ein bißchen adventliche Stimmung:
Das ist der Plan für dieses Wochenende!  
 
 

Ich habe dafür einen Rührkuchen gebacken, der durch Glühwein beschwipste Kirschen und ein bißchen Zimt und Marzipan ganz vorweihnachtlich daherkommt und wunderbar zu einem Adventswochenende passt.


Adventskuchen mit Glühwein
 
250 ml Rotwein
2 Beutel Glühwein-Fix
250 g Sauerkirschen (abgetropft)
100 g Marzipanrohmasse
250 g Butter (zimmerwarm)
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
4 Eier
250 g Mehl und 1 El
50 g Speisestärke
2 EL Kakao
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
100 g Schokoraspeln
 
Rotwein aufkochen und Glühwein-Fix einrühren und auf 150 ml einkochen. Die Kirschen zugeben und 20 Minuten ziehen lassen. Dann abtropfen lassen und den Wein auffangen.
Marzipan grob reiben. Eine Backform, z.B. Gugelhupf,etwas buttern und bemehlen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker, Marzipan und 1 Prise Salz schaumig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Stärke, Kakao, Zimt und Backpulver mischen und nach und nach im Wechsel mit dem Glühwein und den Schoko-Raspeln untermengen. Kirschen mit dem 1 EL Mehl mischen und vorsichtig unter den Teig heben.
Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 1 bis 1,5 Stunden backen (Garprobe machen. Evtl. dabei mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.  


Ich wünsche Euch ein schönes Adventswochenende,
Silke 
 
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