Leichte Zitronen-Muffins mit Pfirsichfrosting

Samstag, 31. Januar 2015

So ein neues Jahr ist doch schön! 
Zum Jahreswechsel schmiedet man Pläne, neue Ideen warten auf Ihre Umsetzung, gute Vorsätze werden gefasst und nach ein paar freien Tagen startet man wunderbar motiviert ins neue frische Jahr, hat zwölf volle Monate vor sich und freut sich darauf.
Und ehe man sich versieht hat man dann nur noch elf neue Monate des Jahres 2015 vor sich und von der schönen Liste der neuen Dinge und guten Vorsätze hat man gerade mal genau NULL umgesetzt, weil einen der normale Alltag auch gleich wieder fest in seinen Klauen hat und das neue Jahr doch tatsächlich mit der gleichen Geschwindigkeit startet, wie das letzte Jahr geendet hat. Quasi von null auf hundert und man denkt nur so "Hoppla"
 
Was ja zur Umsetzung von neuen Vorhaben (also neben dem normalen Alltag) enorm nützlich ist, wenn man Termine gesetzt bekommt!
 
Ich rede über die Dinge, die auf einer solchen Liste der guten Vorsätze zu finden sind wie z.B. Veränderungen, Neuerungen und Erweiterungen des Bisherigen. Dinge, die ja noch solange nicht recht mit einem Termin versehen sind, bis man sie nicht nach außen getragen hat und doch eigentlich keiner weiß, daß man das vor hat.
 
Und dann können diese Dinge plötzlich doch zu einer dringenden Terminsache werden, weil sie von außen ganz unbewusst dazu gemacht wurden! So erhielt ich diese Woche einen Anruf für eine Anfrage und ich sagte spontan: "Ja" (ich werde darüber berichten, wenn es tatsächlich gut geworden ist :-). Und als ich aufgelegt hatte und erst einmal näher darüber nachgedacht habe was das bedeutet, wurde mir klar: Hui, dann mal jetzt ganz flott mindestens drei Punkte der Jahresliste innerhalb der nächsten zwei Wochen abarbeiten, denn das wäre zu dem Termin schon wirklich klasse. Kurze Nervosität und dann ran an die Dinge und plötzlich schafft man unheimlich viel von dem anzuschieben, was man doch schon länger vorhat. Entscheidungen werden plötzlich ruckizucki getroffen und dann läuft es einfach! Ach, das mag ich und freue mich über diesen leichten Druck des unvorhergesehenen Termins. Man wird so auf eine nette Art und Weise überlistet die Dinge genau jetzt anzufangen und nicht mehr länger zu warten!
Dafür braucht man gar keinen Jahreswechsel!
Kennt Ihr das auch?
 
Und wo wir doch gerade bei den guten Vorsätzen sind:
Nach der ganzen Weihnachtsvöllerei und dem vielen guten, schweren, gehaltvollen Essen dachte ich: "So, es reicht!" Knopf und Knopfloch an der Jeans wollten auch nicht mehr recht zueinanderfinden und der Bedarf an Süßem ist mehr als gedeckt!
 Dieser Zustand hält dann bei mir maximal drei Wochen und die Lust auf so eine kleine feine Leckerei ist wieder da; muß aber ja nicht ganz so mächtig sein; geht ja auch ein bißchen leichter und frischer!
Und genau so ein Rezept möchte ich Euch heute zeigen:
  
 
Es sind leichte Zitronen-Cupcakes, die ein Pfirsich-Topping tragen.
 
 
 


Zitronen-Cupcakes mit Pfirsichtopping
 
60 g Halbfettmargarine
2 Bio-Zitronen
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
120 g Honig
 
Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Die Margarine schmelzen. Zitronen abwaschen, trockenreiben, Schale abreiben und den Saft auspressen. 
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. Eier, Honig, Zitronensaft und -schale und die geschmolzene Margarine zugeben und verrühren. Papierförmchen in Blechmulden verteilen und den Teig darin verteilen und ca. 20 - 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
 
Pfirsichtopping
 
70 g Margarine 
350 g Frischkäse
100 g Puderzucker
50 g Joghurtalternative mit Fruchtpüree Pfirsich
 
Für das Frosting den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig rühren. Zimmerwarme Margarine und Joghurtalternative zugeben, gesiebten Puderzucker zugeben und ebenfalls cremig rühren. Gegebenenfalls noch mal kaltstellen. Frosting in Spritzbeutel füllen und die Cupcakes verzieren.
  


Liebe Grüße
Silke 

Winternordsee

Montag, 19. Januar 2015

Nach gefühlten sechs Wochen Dauerregen war am Wochenende plötzlich die Sonne am Himmel zu sehen, der Regen hat zumindest kurzzeitig pausiert und wurde abgelöst von einer klaren Luft, die mit einem kalten Wind kam.
 
Ein kurzer Anflug von schönem Winterwetter.  
 
Gepackt von der Sonnenenergie bin ich ans Meer gefahren.
Wir haben das große Privileg die Nordsee direkt vor der Türe zu haben (in zehn Minuten sind wir da), nutzen dieses aber leider viel zu selten!
Und während im Sommer unsere Küstenregion von Touristen gestürmt wird, hat man in den Wintermonaten die Nordsee fast für sich allein, kann lange Sparziergänge machen und begegnet dabei kaum anderen Menschen.
 
Das war so wunderschön:
Der Himmel und das Licht, die Weite und der Wind, die Sonne und die Nordsee, auch wenn diese sich gerade mal wieder verzogen hatte ... 
Es herrschte zwar Ebbe, es war aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll!  
  
 
 
 
Und was ist perfekt nach so einem langen Spaziergang an der der frischen Luft?
Eine wärmende Suppe!
 
 
 
"Es war einmal ein kleine Garnele. Die zog mit ihren Schwestern durch die Töpfe - und landete bei der Süßkartoffel..."
 
So lautete die vielversprechende Einleitung zu einem tollen Rezept, welches sich schon länger in meinem Fundus befand.
Meine Suppe ist nach dieser Rezeptidee entstanden, schmeckt ganz köstlich, weshalb ich sie mit Euch teilen möchte:
 
 
 Süßkartoffel-Ingwersüppchen mit Garnelen
 
500 g Süßkartoffeln
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
ein daumengroßes Stück Ingwer (mehr oder weniger nach Geschmack)
1 EL Butter
5 Zweige Thymian
1 l Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
1 rote Chilischote
Eine Prise gemahlenen Koriander
8 rohe Garnelen, geschält
Olivenöl
 
Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen und Ingwer schälen und fein würfeln und in heißer Butter andünsten. Süßkartoffeln und Thymian zugeben und mit der Brühe aufgießen. Süßkartoffeln weich kochen, dann Thymian entfernen. Alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Restliche Knoblauchzehe und Chili fein hacken.
Die gewaschenen und trocken getupften Garnelen mit dem Koriander würzen. Olivenöl in ein Pfanne erhitzen und die Garnelen mit dem Knoblauch und Chili darin von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Je zwei Garnelen auf einen Holzspieß stecken und mit der Suppe servieren.
 
 
Liebe Grüße von der Nordsee,
Silke  


Schneller November + Adventskuchen

Samstag, 29. November 2014

Gerade noch war der 01. November und schwupps ist der Monat auch schon wieder vorbei!
 So kommt es mir zumindest vor!
  Voll mit Ereignissen und Arbeit war dieser Monat und so ist er wohl auch deshalb wie im Fluge vergangen und schon steht der 01. Advent vor der Tür.
 
Passend zur Adventszeit sind nun auch die Temperaturen der Jahreszeit angemessen und ein scharfer Ostwind lädt dazu ein, es sich im Hause gemütlich zu machen. 
 
Kamin an, leckeren Kuchen zum Tee und dazu ein bißchen adventliche Stimmung:
Das ist der Plan für dieses Wochenende!  
 
 

Ich habe dafür einen Rührkuchen gebacken, der durch Glühwein beschwipste Kirschen und ein bißchen Zimt und Marzipan ganz vorweihnachtlich daherkommt und wunderbar zu einem Adventswochenende passt.


Adventskuchen mit Glühwein
 
250 ml Rotwein
2 Beutel Glühwein-Fix
250 g Sauerkirschen (abgetropft)
100 g Marzipanrohmasse
250 g Butter (zimmerwarm)
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
4 Eier
250 g Mehl und 1 El
50 g Speisestärke
2 EL Kakao
1 TL Zimt
2 TL Backpulver
100 g Schokoraspeln
 
Rotwein aufkochen und Glühwein-Fix einrühren und auf 150 ml einkochen. Die Kirschen zugeben und 20 Minuten ziehen lassen. Dann abtropfen lassen und den Wein auffangen.
Marzipan grob reiben. Eine Backform, z.B. Gugelhupf,etwas buttern und bemehlen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker, Marzipan und 1 Prise Salz schaumig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Stärke, Kakao, Zimt und Backpulver mischen und nach und nach im Wechsel mit dem Glühwein und den Schoko-Raspeln untermengen. Kirschen mit dem 1 EL Mehl mischen und vorsichtig unter den Teig heben.
Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 1 bis 1,5 Stunden backen (Garprobe machen. Evtl. dabei mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.  


Ich wünsche Euch ein schönes Adventswochenende,
Silke 

Pilze und Wild, Teil 2

Freitag, 31. Oktober 2014

Heute gibt's das nächste Rezept mit Pilzen und Wildfleich in den Hauptrollen. Dieses Mal sind es Pfifferlinge gepaart mit Wildhackfleisch, die ich gemeinsam zu einer leckeren Quiche verarbeitet habe.
 
Von den Pfifferlingen habe ich gleich so viele gekauft, daß sie noch für eine leckere Pfifferlingscremesuppe vorab reichten.
 
 
  Pfifferlinge schmecken kräftig und leicht pfeffrig. Mühsam fand ich bisher immer das Putzen der Pfifferlinge, das viel Zeit beanspruchte und manchmal dann trotzdem ein Sandknirschen zwischen den Zähnen hinterließ. Grrr! 
Auf dem Wochenmarkt erhielt ich jetzt einen Tipp, den ich mit Euch teilen möchte:
Im Waschbecken leicht warmes Wasser mit 4-5 Esslöffeln Mehl vermischen, Pfifferlinge darin waschen und dann nur noch abtrocknen.
Funktioniert prima und ist schnell gemacht.
Perfekt!
 
 
Pfifferlingscremesuppe:
 
3/4 L Kalbsfond
(Zubereitung siehe hier oder fertigen Kalbsfond aus dem Glas)
250 g Pfifferlinge
50 g Schalotten
Butter
Salz und Pfeffer
125 ml Sahne
4 Zweige Thymian
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Petersilie
 
Pfifferlinge putzen. Schalotten schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten und Pfifferlinge darin andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Hälfte mit der Schaumkelle herausnehmen.
Etwas Fond zu den restlichen Pfifferlingen in den Topf gießen und dann sehr fein pürieren. Mit restlichem Fond und Sahne auffüllen, die Pfifferlinge dazugeben und ca. 7 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Petersilie und Schnittlauch waschen und fein hacken bzw. in feine Röllchen schneiden. Thymianblätter ebenfalls fein hacken und alles zum Schluß in die Suppe geben.  
 
 
Und nicht nur in unserer Küche hält der Herbst Einzug.
 Auf unserem Hof ist spätestens mit der Zeitumstellung am letzten Wochenende der Herbst-Wintermodus einläutet und der Rhythmus ist nun ein anderer! Das Wetter hat sich zwar erfreulicherweise in den letzten Tagen noch einmal von seiner Sonnenseite gezeigt, doch sind die Tage deutlich kürzer und dies hat zur Folge, daß die Pferde und Esel nun nachts in den Stall kommen.  
  
Denn auch die Weiden sind mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes "abgegrast" und das was noch nachwächst, ist längst nicht mehr so gehaltvoll. Die Tiere würden nicht mehr satt werden.
Das Reinholen der Tiere bedeutet, daß nun nachmittags die Ställe fertig gemacht werden müssen, wenn man dieses nicht in Dunkelheit tun möchte; Stroh einstreuen, Heuraufen füllen, Futtertröge bestücken,... und schließlich die Tiere reinholen, die meist bereits am Zaun stehen und darauf warten!
 
 Die Tiere machen in den Herbst-Wintermonaten zwar mehr Arbeit, dafür wird es im Garten ruhiger. Das meiste ist geerntet und die Stauden verabschieden sich so langsam zum Winterschlaf und sind auch im Verblühen teilweise ganz reizvoll und schön. Es ist noch zu früh alles runterzuschneiden und winterfest zu machen. Die Stunden, die ich im Garten verbringe, haben sich allerdings sehr reduziert und die meisten Gartenmöbel habe ich bereits ins Winterquartier verfrachtet.
 
 
 
Für die Quiche aus Pfifferlingen und Wildhackfleisch benötigt man einen Mürbeteig als Grundlage, der nach seiner Zubereitung ja leider für eine gewisse Zeit in den Kühlschrank muß damit man ihn ausrollen kann. Ansonsten ist die Quiche aber recht schnell zubereitet und backt dann im Ofen vor sich hin. Ich serviere meistens noch einen fruchtigen Feldsalat mit Birnen oder anderen Herbstfrüchten dazu. Wir mögen diese Kombination sehr.


 
 Quiche mit Pfifferlingen und Wildhack
200 g Mehl
4 Eier
125 g Butter
Salz
200 g Pfifferlinge
2 Schalotten
4 EL Olivelöl
250 g Wildhack
Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian
250 g Creme fraiche
 
Aus dem Mehl, 1 Ei, Butter, 2 EL Wasser und einer Prise Salz einen Mürbeteig zubereiten und diesen 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Pfifferlinge waschen. Schalotten schälen und fein hacken. DAs Öl erhitzen und die Pilze und Schalotten darin andünsten. Hackfleisch zugeben und mitschmoren. Mit Salz und Pfeffer und Thymian würzen.
 
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig ausrollen und eine gefettete Springform damit auslegen und einen Rand hochziehen. Die Pilze mit Hackfleisch darauf geben. Creme fraiche mit den restlichen Eiern mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Über das Hack geben. Im Ofen ca. 45 Minuten backen. 


Die Gallowaykälbchen haben übrigens in den Sommermonaten prima an Gewicht zugenommen. Das Fell wird nun auch dick, puschelig und lang und so wappnen sie sich langsam für ihren ersten Winter. Den anders als die anderen Tiere am Hof bleiben sie ganzjährig draußen auf der Weide und kommen nicht in den Stall.
Sie freuen sich jetzt über die Heuzufütterung!


Ich mag diese Zeit sehr und genieße es. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz. Während man im Sommer möglichst viele Stunden draußen verbringt und auch abends kein Ende findet, muß man nun die Dinge draußen bis zur Dunkelheit erledigt haben und genießt viel mehr das Haus mit seiner Gemütlichkeit.
Und die Herbstküche ist eben auch einfach lecker!  

Ich wünsche Euch eine schöne Herbstzeit, 
Silke
 

Hundekoffer

Montag, 27. Oktober 2014

Heute gibt's ein kleines DIY für die Vierbeiner im Hause!
Seit ca. einem Monat haben unsere Hunde "neue" Hundekörbe.
Diese haben die vierwöchige Hundenutzungstestphase gut überstanden, außerdem manch entzückten Laut bei einigen zweibeinigen Besuchern hervorgerufen und uns haben sie mit ihrem dekorativen Aussehen auch dauerhaft überzeugt.
Deshalb möchte ich Euch heute diese Hundekoffer zeigen:
 




 
Ja, es sind alte Koffer!
 Mein Mann und ich haben beide einen alten Koffer mit in unseren Haushalt gebracht, der uns jeweils schon viele Jahre begleitet hat. Bisher fristeten beide Koffer allerdings ein verstaubtes Dasein auf dem Scheunenboden und fanden bisher keinen rechten Platz bei uns im Haus.
Farblich passen sie ganz prima zusammen: Der eine ist eher braun, der andere beige in der Farbe; beide etwa gleich groß und innen einmal mit gestreiftem und einmal kariertem Muster versehen. Nach langer vergeblicher Suche nach schönen und dabei preislich angemessen Hundekörben kam mir die Idee, diese Koffer als Hundekörbe umzufunktionieren. Wir haben also kurzerhand die Koffer entstaubt, ich habe Kissen in der passenden Größe aus Wollstoffen genäht und damit es dann noch mal richtig kuschelig wird, haben wir noch Schaffelle reingelegt.
Ja, ja... unsere Hunde leben schon fürstlich!!
 

Zum Schutz des Fußbodens habe ich die Koffer auf der Unterseite 
mit Filzstreifen beklebt.
Ein weiterer Tipp: Haltet auf Flohmärkten und Kleiderkammern etc. nach alten Lammfelljacken Ausschau. Sie eignen sich ganz wunderbar mit ihrem Innenleben für Hundekörbe, sind oftmals für kleines Geld zu haben und den Hunden macht es auch überhaupt nichts, wenn sie etwas muffeln... das tun ja leider manchmal selbst! Ärmel, Kragen und was sonst noch so stört ist schnell abgeschnitten.
 

Die Bilder sprechen für sich:
Die Hunde finden die neuen Körbe prima und haben sie ganz schnell für sich als Relax-Zone entdeckt! 
 
Abschließend gibt es kleine Suchbilder:
Findet den Hund oder auch was ist Hund und was ist Schaffell?
 
 
Liebe Grüße,
Silke

Pilze und Wild

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Pilze und Wildfleisch: Zwei Zutaten, die ganz prima zusammenpassen!!! 
Und deshalb sind die beiden gerade im Herbst häufig in unserer Küche anzufinden und das in den verschiedensten Zusammensetzungen und Formen.  
Ich möchte Euch ein paar Rezepte vorstellen, in denen diese beiden Zutaten die Hauptrolle spielen und die unseren Geschmacksnerv erobert haben.
 
Los geht's heute mit einem feinen Wildgulasch, dem leckere Steinpilze zur Seite stehen.
 
 
 
Die Steinpilzsaison ist kurz und leider sind die kleinen feinen Pilze selbst dann nicht einfach zu bekommen. Sehe ich sie also irgendwo auf dem Markt, schlage ich eigentlich jedes Mal zu. So geschehen letztes Wochenende auf dem Wochenmarkt in Lüneburg. Günstig sind sie zwar nicht wirklich, schmecken dafür aber unglaublich gut. Ich habe ein neues Rezept ausprobiert, das ich in dem Magazin "Mein liebes Land" entdeckt habe und das wirklich empfehlenswert ist. Während ich Wildgulasch normalerweise mit Rotwein koche, ist dieses Rezept mit Portwein zubereitet und gibt damit eine leckere Note. Uns hat es auf Anhieb überzeugt und ist somit in unsere Wildrezeptesammlung aufgenommen: 
 
 

 

Wildgulasch mit Steinpilzen
 
400 g Gemüsezwiebeln
1 kg Wildgulasch (ich habe Hirschgulasch verwandt)
Öl, Salz Pfeffer
3 Lorbeerblätter
1 EL Mehl
1 EL Paprikapulver
150 ml Portwein
400 ml Wildfond
500 g Steinpilze
1 Bund Lauchzwiebeln
Butterschmalz, Salz, Pfeffer
1 Bd Petersilie
150 g Sahne

Zwiebeln schälen und fein würfeln. Das Fleisch im heißen Öl kräftig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Lorbeerblätter hinzufügen. Mehl und Paprikapulver darüber stäuben, anschwitzen und mit Portwein und Fond ablöschen. Zugedeckt bei milder Hitze ca. 90 Min. schmoren.
Steinpilze und Lauchzwiebeln putzen und in Scheiben bzw. 2 cm lange Stücke schneiden. Steinpilze in Butterschmalz scharf anbraten. Lauchzwiebeln zugeben und bei milder Hitze kurz anschwitzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie fein hacken. Sahne zum Gulasch geben, nochmals aufkochen lassen und nachwürzen. Pilzmischung unterheben und mit Petersilie bestreuen.
Wir haben dazu Spätzle gegessen, was ganz prima schmeckte :-)



Guten Appetit!
Liebe Grüße
Silke 

DIY Häkeljacke

Dienstag, 7. Oktober 2014

 Das Nähen geht ja ganz gut, Stricken oder Häkeln ist aber nicht so meine Stärke! Irgendwie fehlt mir dazu der Zugang und wohl auch ein bißchen die Geduld. Erschwerend kommt hinzu, daß ich eine liebe Freundin habe, die so ausgesprochen gut stricken und häkeln kann, daß meine Strickversuche daneben jedes Mal sehr dilettantisch daherkommen. Gerade im letzten Winter hat sie mir auf meinen Wunsch hin erneut geduldig erklärt, wie ich eine Mütze zu stricken habe. Nach ca. vier Wochen habe ich ihr dann offenbart, daß es zwar ein Versuch wert war (wie ja fast in jedem Winter), ich aber die Strickerei wieder an den Nagel hänge. Ihre freudige Erwiderung darauf war: "Ach, das ist doch ok! Dann laß mich doch wieder für Dich stricken!" Ihr versteht also sicher, warum ich den Strick- und Häkelversuchen dann gar nicht erst in der Tiefe nachgehe. Ich bräuchte eh Jahre um ein Projekt fertigzustellen und ihr Niveau zu erreichen. Ich habe einfach das ganz große Glück, daß Christel, so ist nämlich ihr Name, gern für mich strickt und das macht sie, wie gesagt, unschlagbar gut. Eine Masche gleicht der anderen und wenn ich ihr z.B. ein Modell auf einem Foto zeige, kann sie es ohne weiteres für mich nachstricken und das bei einer perfekten Passform. Und so hat Christel über die Jahre schon viele wunderschöne Jacken und Pullover für mich gestrickt, bei denen ich jedes Mal ins Schwärmen gerate und die ich einfach sehr gern trage.
 
Beim letzten gemeinsamen Kaffee haben wir dann festgestellt, daß Christel Ihr Wissen doch eigentlich unbedingt weitergeben und teilen sollte. Sie ist wirklich ein Profi auf dem Gebiet des Strickens und Häkelns und verfügt über einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz und den sollte sie doch nicht nur für sich behalten?! So ist also die Idee entstanden, daß sie hier bei heimgemacht zukünftig immer mal wieder Strick- oder Häkelprojekte vorstellen wird, worüber ich mich sehr freue!!!
 
Bei dieser kleinen Strick- und Häkelreihe starten wir heute mit meiner neuesten Errungenschaft, die vor ca. zwei Wochen bei mir eingezogen ist und am Wochenende bei einem wunderschönen Waldsparziergang das erste Mal ausgeführt wurde. Christel hat mir dieses Mal eine Jacke gehäkelt. Sie besteht aus einem Baumwollgarn und wärmt ganz angenehm. Perfekt für diese Herbstzeit, vor allem in dem wunderschönen Flaschengrün. Sie ist körpernah geschnitten. Passend dazu habe ich mir dann noch eine Schluppenbluse aus einem Paisleydruck genäht.
 




Für das Nachhäkeln sollte man schon über gewisse Häkelkenntnisse verfügen. Die Jacke besteht aber vor allem aus festen Maschen und hat keine "wilden" Muster, so daß sie nicht nur für Fortgeschrittene machbar ist.
 
Christel hat eine Anleitung zum Nachhäkeln für Euch geschrieben. Und solltet Ihr Fragen haben, wird sie Euch sicherlich gern weiterhelfen :-) Zur Anleitung und technischen Zeichnung geht's hier entlang: 
 

Anleitung Häkeljacke


Und sollte jemand Interesse an dem Paisleystoff der Bluse haben, schreibt mir einfach kurz eine Mail, denn den gibt's bei mir im Atelier :-)

Viel Freude und Erfolg beim Nachhäkeln,
Silke

 
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